Kabarett ist für mich der Weg „back to the roots“, zur großen Kleinkunst: hautnah am Publikum sein, jederzeit aktuell, hellwach und knallhart…
Hinterm Abgrund geht es weiter
Das infernalische Duo Marschall/Klaue schlug wieder zu: Das neue Solokabarett „Hinterm Abgrund geht es weiter“ mit Andreas Klaue hatte am 25.3.2011 auf dem Fernsehturm Stuttgart Premiere. Dort erlebten Sie den teuflischen Blick in die Abgründe des Menschen aus der Feder des preisgekrönten Kabarettautors Wolfgang Marschall. Durch den Abend begleiteten Sie dabei unter anderem: trunkene Politiker, Opportunisten aller Couleur, exzessive Nudisten und der Radikalrentner Adolf Schmittke.
Pressestimmen:
Auf der Bühne entlädt sich ein gewaltiges Wortgewitter.
Süddeutsche Zeitung
Man staunt über kühne Wortfolgen und respektlose Inhalte, die das Zwerchfell unwiderstehlich reizen
Stuttgarter Zeitung
Badische Neueste Nachrichten
Grandioser Ausblick auf menschliche Abgründe
Ludwigsburger Kreiszeitung
Die üblichen Grenzen der Political Correctness bleiben in weiter Ferne
Stuttgarter Nachrichten
Was Marschall erdacht und Klaue ausgesprochen hat, gehörte schon immer zum Besten, was das Kabarett zu bieten hat
Südwest Presse
Die langjährige Schauspielerpraxis ist bei Klaue unübersehbar, er braucht nicht viel, um in immer neue Figuren zu schlüpfen
Rheinpfalz
Der letzte Bus

Süddeutsche Zeitung
Ausschwitz´n
von Siggi Zimmerschied
Kabarettsolo für einen Schauspieler, bei dem Erzähl- und Handlungsebenen virtuos verknüpft sind und nicht nur die unterschiedlichsten Menschen, die Originale sind, dargestellt werden, sondern gleichzeitig wird auch eine glänzende Analyse des Spießbürgers geliefert. Deutlich wird, dass das Wortspiel im Stücktitel „Ausschwitz´n“ aufklärerische Absicht ist: der ganz gewöhnliche, alltägliche Faschismus grinst den Betrachter aus diesen dumpfen Archetypen an.
Spieldauer: 85 Minuten, eine Pause
Bühne: leere Bühne, Lichtanlage
Anmerkungen: Der Veranstalter sollte einen massiven Holztisch (mindestens 100 x 180cm) und zwei Holzstühle bereitstellen.
Andreas Klaue spielt Zimmerschieds „Ausschwitz’n“
„Ein Höhepunkt deutschen Kabaretts“ - so titelte die Wochenzeitung „Die Zeit“ über Siegfried Zimmerschieds Solo für einen Schauspieler „Ausschwitz’n“. Virtuos wechselt und verknüpft der Autor darin die verschiedenen Erzähl- und Handlungsebenen und stellt dabei nicht nur die unterschiedlichsten Menschen dar, die Originale sind, sondern liefert gleichzeitig auch eine glänzende Analyse des Spießbürgers, seiner Alltäglichkeit und Allgegenwärtigkeit, auch in uns. Siegfried Zimmerschied, geboren 1953, ist Schauspieler und Autor. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den renommierten Deutschen Kleinkunstpreis. Andreas Klaue, Schauspieler am Alten Schauspielhaus in Stutgart, ist dererste, der dieses „Solo für einen Schauspieler“, das Zimmerschied selbst mit so großem Erfolg vorgeführt hat, nachspielt. Fast übergangslos und mit verblüffender Wandlungsfähigkeit gestaltet er die unterschiedlichsten Rollen: den Mann in der Sauna („Krankheit, Streß, schlechte Stimmung, Probleme, nur ned aufkemma-Ioss’n, ausschwitz’n, ausse damit“), einen Betrunkenen, der beim ‘Politischen Aschermittwoch’ der CSU in der Passauer Nibelungenhalle seinen Rausch ausschwitzt („Ab da sechsten Maß sähgst in jed’m Dorfdepp a Führernatur“), und, ein Höhepunkt des Abends, ‘Hubert, den Volksvertreter’ - um nur einige Beispiele zu nennen. Und jedesmal, wenn die verschiedenen Figuren zu reden beginnen, wird sehr schnell deutlich, daß das Wortspiel des Stücktitels „Ausschwitz’n“ aufklärerische Absicht ist: der ganz gewöhnliche, alltägliche Faschismus grinst den Betrachter an, so daß einem das Lachen über diese dumpfen bajuwarischen Archetypen, die Klaue mit so großer Bravour darstellt, sehr oft im Halse steckenbleibt. Denn Passau ist wohl überall. Für die Inszenierung des Stücks zeichnet Carl Philip von Maldeghem verantwortlich.Pressestimmen „ImSaunagang Solo für einen Schauspieler hat Andreas Klaue - in der Inszenierungvon Carl Philip von Maldeghem - das Publikum in ein Wechselbad aus ungläubigem Schaudern und heiterem Schwitzen geführt. „ (Badische Neueste Nachrichten) „Eine glänzende Analyse des Spießbürgertums...“ (Südkurier) „...ein Höchstmaß an darstellerischer Spannung.“ (Die Rheinpfalz) „Die Bühne besteht nur aus einem Tisch und zwei Stühlen, aber das reicht für Klaue, der mit seiner überwältigenden Präsenz keine Requisiten braucht.“ (Badische Neueste Nachrichten) „Ein Höllenspaß war’s!“ Uni-Info Konstanz „Nichts wird verschont, nichts bleibt unerwähnt und so manches Lachen bleibt im Halse stecken.“ (Badische Zeitung) |
Kabarettnummern
Zwischen politischem Kabarett und Comedy sind die Figuren angesiedelt, die in den kurzen Kabarettnummern auftauchen, zu erleben sind unter anderem der Hypochonder, der volltrunkene SPD-Politiker, der verwirrte Schauspieler und als Höhepunkt Opa Schmittke.
Spieldauer: zwischen 5 und 30 Minuten
Bühne: überall spielbar
Kabarett Gastspiele :
- Theater am Küchengarten – Hannover
- Die Käs – Frankfurt
- Renitenztheater– Stuttgart
- Badisches Staatstheater – Karlsruhe
- Blauer Hirsch – Saarbrücken
- Kammgarn – Kaiserslautern
- Moritzburg – Halle
Und an vielen weiteren Orten……..
weitere Pressestimmen:
Alle Macht für Niemand:
Die kabarettistische Theaterproduktion „Alle Macht Für Niemand“ ist köstliche und vergnügliche Unterhaltung mit viel Witz und Charme über Grüne-Politiker um Joschka Fischer und Jürgen Trittin. Eine postheroische Selbstbeschreibung gewissermaßen über die ernüchternde Wandlungsfähigkeit von Macht und Mächtigen mit einer nicht geringen Portion ironischer und sarkastischer Eigentherapie. Kabarett vom Feinsten. ( Badische Zeitung )
Klaue ist mit diesem Programm schlicht unschlagbar. (Hannoversche Allgemeine Zeitung)
Was Marschall ausgedacht und Klaue gesprochen hat, war schon immer von besonderer Art. (Die Rheinpfalz)
Sprachlich pointiert, oft bewusst mit Klischees spielend, arbeitet Klaue sich an den Widersprüchen der grünen Gesinnung ab……
……treffsicher und oft sehr böse…..(FAZ)
Kabarettnummern
Nackenschläge mit satirischem Streitkolben
Neben den entlarvenden und in schöner Sprachverliebtheit verfassten Kabarettnummern erhält das Programm durch skurrile und herrlich schräge, humoristische Nummern seine besondere Würze. (Die Rheinpfalz)
Mit großem Vergnügen lässt Klaue erkennen, wie scharf die Waffe des Wortes sein kann…. (Wochenblatt)
Interview mit Andreas Klaue im Cabaret, Variete, Comedy Ausgabe 2/ 2007
Download Interview
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